2026.01 - Tour durch den Norden von Deutschland

Berlin - Gardelegen - Nienburg - Vechta - Papenburg-Meyer Werft
Papenburg - Bad Bentheim - Oberhausen - Königslutter - Berlin

Donnerstag 08.01.2026
es sollen am Freitag starke Schneefälle kommen, deswegen wir sind gestern Abend 
doch noch ein Stück gefahren und haben heute Morgen Königslutter erreicht.. 
"Königslutter am Elm" wurde 1135 erstmals als "Lütere" erwähnt, im 14. Jahrhundert 
setzte sich der Name Königslutter als Konnigesluttere durch, wobei das König 
an den König und späteren "Kaiser Lothar von Süpplingenburg" erinnert.
rechts das rote "Alte Rathaus"... 
und links das "Neue Rathaus" von 1831 am Marktplatz...
der Turm der Stadtkirche "St. Sebastian und Fabian" stammt aus dem 12. Jahrhundert. 
das ursprüngliche Kirchenschiff wurde im 15. Jh. im gotischen Stil umgebaut...
viele der Fachwerkhäuser sind über 400 Jahre alt...
das Aufblühen der Stadt hat vor allem die Brautätigkeit in Königslutter bewirkt.
"73 Brauhäuser" waren berechtigt, das "Ducksteinbier", ein Weizenbier, zu brauen.
 Das beste Ducksteinbier gelangte an die Fürstenhöfe.
 Sehr geschätzt wurde das Ducksteinbier am "Hof Friedrich Wilhelm I." ...
dieses "Brauhaus" und stammt aus dem Jahr 1682.
 Es diente früher den Landsknechten (Soldaten) als Schenke  - heute ein Restaurant....  
im alten "Wohn und Brauhaus" von 1670
     ist seit 1972 die "Stadtbücherrei" untergebracht...
jetzt gehen wir hoch zum "Kaiser Dom" von 1170...
dieses gewaltige Bauwerk stiftete "Kaiser Lothar von Süpplingenburg" , 
der Dom ist vergleichbar mit dem "Kaiserdom zu Speyer"...
Zwei Jahre nach Baubeginn starb Kaiser Lothar von Süpplingenburg 1137 in Tirol 
bei der Rückkehr von einem Italienfeldzug... 
seine sterbliche Überreste wurden in der noch nicht fertiggestellten Kirche beigesetzt...
gegenüber steht ....
die "Kaiser Lothar Linde", sie zählt mit über 800 Jahren, 20m Höhe und  
15m Stammumfang zu den ältesten in Deutschland...
der Baum soll im Jahr des Baubeginns des Doms 1135 gepflanzt worden sein,
da sieht Gerlinde richtig klein aus...
vorbei am "Museum Mechanischer Musikinstrumente" gehen wir zurück zum Womo...
wir haben beschlossen dem starken Schneefall morgen aus dem Wege zu gehen,
und fahren schon heute nach Hause...
unterwegs gibt es noch einen Cappuccino und Kuchen...
dann geht die Fahrt bei Schneefall und Stau weiter...
wir sind gut zu Hause angekommen...
es war eine tolle winterliche Reise....
Mittwoch 07.01.2026
heute mal kein Schneefall, wir erreichen um die Mittagszeit "Oberhausen",
die Stadt im Ruhrgebiet erlangte schon im Jahr 1310 die Stadtrechte...
hier schauen wir uns eine Attraktion an - die "Oberhausener Eiswelten" 
dort wurde aus 200 to. Eis und 150 to. Schnee spektakuläres rund um 
das Thema Karneval errichtet - leider ohne Yola - dort ist es für sie zu kalt. ....
die Ausstellung ist weltweit die größte von Eis - und Schneeskulpturen,
der Bürgermeister rechts, übergibt Werner den Schlüssel...
schaut euch das alles an... 
also die Kinder sind in der Eisrutsche schneller unten als Werner...
jetzt haben wir beide einen kühlen Hintern...
eine echt schöne Eiswelt...
am Ausgang wird man noch schnell von der Hexe verhext...
bei einer Bockwurst und Cappuccino wärmen wir uns im Vorzelt auf...
wieder zurück im Wohnmobil...
bekommt unser "Liebling Yola" zum halbjährigen Jubiläum bei uns
 eine extra Portion Leckeres...
es war ein schöner Tag...

Zusammenfassung der Reise vom 01.01. - 06.01.2026

Donnerstag 01.01.2026
bevor wir unsere Reise antreten, wünschen wir euch allen...
Unsere erste Fahrt im Jahr 2026 führt uns durch den Norden Deutschlands.
bei starken Windböen und Temperaturen um 1° Grad gehts los,
nach 2 Stunden kommen wir in der "Hansestadt Gardelegen" an...
die Stadt hat 48 Ortsteile und ist Flächenmäßig nach Berlin und Hamburg 
mit 633,16 km² die drittgrößte Stadt in Deutschland... (Bild Internet)
durch schmale Gassen erreichen wir unseren Stellplatz...
die erste schriftliche Erwähnung von Gardelegen stammt aus 
dem Jahr 1121 als "Gardeleve", wir gehen an der alten Stadtmauer entlang, übrigens -
hier wurde 1500 das "Garleybier" erfunden, es gilt somit als älteste Biermarke der Welt...
die Stadt wird von der "Milde" und den "Laugebach" umrandet...
das "Salzwedeler Tor" steht seit 1550 hier, eines von ehemals 4 Stadttoren...
daneben befindet sich die "Tor-Mühle" aus dem 13. Jahrhundert,
das interesiert auch unsere Yola... 
etwas weiter ist die "Nikolaikirche" am Holzmarkt mit ihren 54m hohen Turm...
das war uns eigendlich klar - heute am "Neujahr Feiertag" ist kein Mensch unterwegs...
und alle Cafes geschlossen...
1526 wurde das "Rathaus" erbaut, an der Ecke steht der "Ritter Roland"...
an schönen Fachwerkhäusern vorbei...
begrüßt Werner den in Gardelegen geborenen "Otto Reutter" (1870-1931)
er war ein Sänger, Liederschreiber und Komiker ...
an der Marienkirche vorbei gehen wir...
zurück zum Wohnmobil...
und trinken dort im warmen Womo unseren Cappuccino...
schön wars, morgen gehts weiter...
  
Freitag 02.01.2026
unser nächstes Ziel erreichen wir trotz schlechtem Wetter....
der Wohnmobilstellplatz an der Weser ist relativ leer...
bei Nieselregen relaxen wir noch bis Nachmittags im Wohnmobil, Yola schaut sich ....
die Altstadt von "Nienburg" über die Weser an
die Stadt wurde erstmals 1025 in einer Urkunde des Bistums Minden erwähnt... 
wir schlendern durch die Altstadt...
Gerlinde und Yola vor dem im 15. Jahrhundert erbauten "Rathaus" der Stadt...
die gotische Backsteinkirche "St.Martin" steht seit dem 13. Jahrhundert hier,
mit ihren 72m hohen Turm ist sie das Wahrzeichen der Stadt...
in der Altstadt...
finden wir "Skulpturen", links der "Glasbläser", rechts die kleine "Nienburgerin" und
unten der "Spargelbrunnen" - denn Nienburg ist als Spargelstadt bekannt...
es wird langsam dunkel und kälter...
da bleibt uns nichts anderes übrig, als hier im Cafe einen Cappuccino zu trinken...
beleuchtet sieht die Altstadt echt schön aus...
der "Stockturm" war mal ein Teil vom "Schloss Nienburg",
er entstand im 16. Jahrhundert... 
auf dem Rückweg über die Weser sehen wir unser Wohnmobil...
in den nächsten Stunden soll es in die Nacht hinein schneien...
da machen wir es uns im warmen Wohnmobil gemütlich...
  
Samstag 03.01.2026
was ist denn da draußen los, fragt sich unsere Yola...
ja, es hat geschneit....
bei Schneetreiben setzen wir unsere Fahrt fort...
und kommen an unserem Ziel an...
auch hier müssen wir noch etwas warten, zuviel Schnee meint Yola...
es hat aufgehört zu schneien, jetzt schaun wir uns die "Stadt Vechta" an der "Ems" an.
Vechta ist sehr bekannt für die "Pferdezucht", 
hier finden regelmäßig Auktionen mit "Oldenburger Pferden" statt... 
das "Kaiserliche Postamt" wurde 1896 erbaut... 
etwas weiter sehen wir...
die "Kirche St.Georg" aus dem 12.Jahrhundert...
Vechta hat eine rund 900-jährige Gefängnistradition, die um 1100 mit dem Verlies
 auf der Burg begann. Als Gefängnis diente auf der Festung das "Kaponier". Das massive, fünfeckige Kaponier wurde 1705 eigentlich als Außenwerk und Gefängnis 
der Zitadelle direkt über dem Moorbach erbaut.  ...
am Europaplatz stehen zwei Bronzeplastiken, einmal
der "Straßenfeger", sie bezieht sich auf Martin Taubenheim, ein Vechtaer Original, 
der als fleisiger Straßenreiniger von 1959-1984 arbeitete
 und dafür mit einer Skulptur geehrt wurde...
 
Werner vor der zweiten Bronzeplastik - das "Pferd - Warwick Rex". 
Alwin Schockemöhle aus Mühlen holte 1976, im kanadischen Montreal,
 olympisches Gold für Deutschland mit dem Pferd "Warwick Rex"....
wir gehen wir noch...
zum "alten Rathaus", es wurde 1711-13 als Wohnhaus errichtet. In dem Gebäude war
 lange Zeit die Verwaltung für den Amtsbezirk und den späteren Landkreis Vechta untergebracht, im Zeitraum von 1957 bis 1999 war es Rathaus der Stadt Vechta...
nun es geht langsam zurück zum Wohnmobil...
dort trinken wir unseren Cappuccino, denn keiner wollte uns mit Yola reinlassen...
jetzt wir relaxt...
Werner und Yola genießen das ausgiebig...
Toll, da sind wir morgen gut ausgeruht...
  
Sonntag 04.01.2026
heute Nacht sind rund 8cm Schnee runtergekommen...
den Schnee findet Yola toll, unsere Fahrt führt uns durch winterliche Landschaften ...
zu unserem nächsten Ziel...
die "Meyerwerft in Papenburg"...
sie wollen wir uns heute anschauen, im Besucherzentrum fangen wir an... 
hier wird alles was die Werft betrifft erläutert
los gehts...
in Filmen wird über die Geschichte der Meyerwerft seit 1795 berichtet...
es gibt viel zusehen...
Werner erinnert sich gerne an die Zeit im Jahr 2001, denn da war er für
 seine Firma zuständig, was Krane und den Transport der Stahlteile betrifft...
für den Bau des größten, "überdachten Trockendock" weltweit....
die Schiffsschraube hat einen Durchmesser von 5.50 m...
wieder am Wohnmobil begrüßt uns Yola schon durchs Fenster,
sie mußte über 2 Stunden auf uns warten... 
bei einem Cappuccino erinnern wir uns an den Sept.2015 ....
da haben wir die Überführung der "Norwegian Escape" auf der Ems erlebt...
heute bleiben wir über Nacht hier und machen es uns im warmen Womo gemütlich...
morgen schaun wir uns dann die Stadt Papenburg an...
 
Montag 05.01.2026
von der Meyerwerft nach "Papenburg" im Emsland sind es nur vier Kilometer,
schon 1250 ließ der Bischof von Münster die "Wasserburg Papenborch" errichten, 
der Name der Stadt geht auf diese zurück...
kaum auf dem Wohnmobilstellplatz mitten in der Altstadt angekommen,
fängt es an zu schneien, aber das macht uns nichts aus...
vorbei an der "Meyer Mühle" von 1888 
schaun wir uns die Stadt an...
das "Venedig des Nordens", ist bekannt für seine
Schiffe und das weitläufuge Kanalnetz,
 das ursprünglich zur Entwässerung und für den Torf-Transport diente 
und heute das Wahrzeichen der Stadt ist...
das "Papenburger Rathaus" von 1913... 
das größte und bekannteste Schiff direkt am Rathaus in Papenburg ist die 
historische Brigg "Friederike von Papenburg", eine Segelbrigg aus 
dem 19. Jahrhundert - ein Wahrzeichen und Museumsschiff der Stadt....
die "Kirche St.Antonius" steht seit 1875 hier...
mit ihren schönen Innenschiff...
bei einem Cappuccino und ein Stück Kuchen wärmen wir uns im Cafe auf...
und gehen anschließend am Kanal mit den Museumsschiffen zurück zum Wohnmobil...
später, als langsam dunkel wird, gehen wir nochmals in die Stadt...
und schaun uns die schöne Beleuchtung am Kanal an...
herrlich - die Meyermühle bei Nacht...
wieder viel gesehen heute, mal sehen wo wir morgen landen...
 
Dienstag 06.01.2026
bei Schneetreiben sind wir unterwegs nach "Bad Bentheim"...
dort angekommen macht Werner das Mittagsessen, die hungrige Gerlinde und Yola... 
fragen Werner wie lange denn das noch dauert...
Nachmittags schaun wir uns die "Burg Bentheim" aus dem 11.Jahrhundert an...
zuerst kommen wir zum "alten Rathaus" und dem "alten Museum"...
anschließend sehen wir das "Bismarkdenkmal" von 1901...
jetzt gehen wir zur "Höhenburg Bentheim" hoch, sie entstand um das Jahr 1020...
durchs Burgtor geht es ...
in den Schlosshof...
Gerlinde gefallen die großen Kerzen ...
ein Blick von der Burg auf Bad Bentheim...
wir schaun uns etwas um, leider ist die Burg nur am Wochenende zu besichtigen...
der "Kuhlkerl" - dieses Denkmal soll an die Arbeiter erinnern,
 die in den Kuhlen den Bentheimer "Sandstein" brachen...
die Stadt ist wie leergefegt...
aber ein offenes Cafe haben wir doch noch gefunden, 
dort lassen wir uns den Cappuccino schmecken....
hinter diesen urigen Bäume...
steht seit 1694 die 
"Reformierte Kirche Bad Bentheim" ...
an der Burg vorbei gehen wir zurück...
wir beide vor dem "Teufelsohrkissen", mit dem hat 
 die Sage von der Entstehung der Burg Bentheim zu tun...
mit einem schönen Blick auf die alten Gemäuer...
relaxen wir in den Abend hinein...