Donnerstag 01.01.2026
bevor wir unsere Reise antreten, wünschen wir euch allen...Unsere erste Fahrt im Jahr 2026 führt uns durch den Norden Deutschlands.
bei starken Windböen und Temperaturen um 1° Grad gehts los,
bei starken Windböen und Temperaturen um 1° Grad gehts los,
nach 2 Stunden kommen wir in der "Hansestadt Gardelegen" an...die Stadt hat 48 Ortsteile und ist Flächenmäßig nach Berlin und Hamburg
mit 633,16 km² die drittgrößte Stadt in Deutschland... (Bild Internet)durch schmale Gassen erreichen wir unseren Stellplatz...die erste schriftliche Erwähnung von Gardelegen stammt aus
dem Jahr 1121 als "Gardeleve", wir gehen an der alten Stadtmauer entlang, übrigens -
hier wurde 1500 das "Garleybier" erfunden, es gilt somit als älteste Biermarke der Welt...die Stadt wird von der "Milde" und den "Laugebach" umrandet...das "Salzwedeler Tor" steht seit 1550 hier, eines von ehemals 4 Stadttoren...daneben befindet sich die "Tor-Mühle" aus dem 13. Jahrhundert,
das interesiert auch unsere Yola...
etwas weiter ist die "Nikolaikirche" am Holzmarkt mit ihren 54m hohen Turm...das war uns eigendlich klar - heute am "Neujahr Feiertag" ist kein Mensch unterwegs...und alle Cafes geschlossen...1526 wurde das "Rathaus" erbaut, an der Ecke steht der "Ritter Roland"...an schönen Fachwerkhäusern vorbei...begrüßt Werner den in Gardelegen geborenen "Otto Reutter" (1870-1931)
er war ein Sänger, Liederschreiber und Komiker ...
an der Marienkirche vorbei gehen wir...zurück zum Wohnmobil...und trinken dort im warmen Womo unseren Cappuccino...schön wars, morgen gehts weiter...
Freitag 02.01.2026
unser nächstes Ziel erreichen wir trotz schlechtem Wetter....der Wohnmobilstellplatz an der Weser ist relativ leer...bei Nieselregen relaxen wir noch bis Nachmittags im Wohnmobil, Yola schaut sich ....die Altstadt von "Nienburg" über die Weser an
die Stadt wurde erstmals 1025 in einer Urkunde des Bistums Minden erwähnt... wir schlendern durch die Altstadt...Gerlinde und Yola vor dem im 15. Jahrhundert erbauten "Rathaus" der Stadt...die gotische Backsteinkirche "St.Martin" steht seit dem 13. Jahrhundert hier,
mit ihren 72m hohen Turm ist sie das Wahrzeichen der Stadt...in der Altstadt...finden wir "Skulpturen", links der "Glasbläser", rechts die kleine "Nienburgerin" und
unten der "Spargelbrunnen" - denn Nienburg ist als Spargelstadt bekannt...
es wird langsam dunkel und kälter...da bleibt uns nichts anderes übrig, als hier im Cafe einen Cappuccino zu trinken...beleuchtet sieht die Altstadt echt schön aus...der "Stockturm" war mal ein Teil vom "Schloss Nienburg",
er entstand im 16. Jahrhundert...
auf dem Rückweg über die Weser sehen wir unser Wohnmobil...in den nächsten Stunden soll es in die Nacht hinein schneien...da machen wir es uns im warmen Wohnmobil gemütlich...
Samstag 03.01.2026
was ist denn da draußen los, fragt sich unsere Yola...ja, es hat geschneit....bei Schneetreiben setzen wir unsere Fahrt fort...und kommen an unserem Ziel an...auch hier müssen wir noch etwas warten, zuviel Schnee meint Yola...es hat aufgehört zu schneien, jetzt schaun wir uns die "Stadt Vechta" an der "Ems" an.
Vechta ist sehr bekannt für die "Pferdezucht",
hier finden regelmäßig Auktionen mit "Oldenburger Pferden" statt...
das "Kaiserliche Postamt" wurde 1896 erbaut... etwas weiter sehen wir...die "Kirche St.Georg" aus dem 12.Jahrhundert...Vechta hat eine rund 900-jährige Gefängnistradition, die um 1100 mit dem
Verlies
auf der Burg begann. Als Gefängnis diente auf der Festung das "Kaponier". Das massive, fünfeckige Kaponier wurde 1705 eigentlich
als Außenwerk und Gefängnis
der Zitadelle direkt über dem Moorbach
erbaut. ...am Europaplatz stehen zwei Bronzeplastiken, einmal
der "Straßenfeger", sie bezieht sich auf Martin Taubenheim, ein Vechtaer Original,
der als fleisiger Straßenreiniger von 1959-1984 arbeitete
Werner vor der zweiten Bronzeplastik - das "Pferd - Warwick Rex".
Alwin Schockemöhle aus Mühlen holte 1976, im kanadischen Montreal,
Alwin Schockemöhle aus Mühlen holte 1976, im kanadischen Montreal,
olympisches Gold für Deutschland mit dem Pferd "Warwick Rex"....wir gehen wir noch...zum "alten Rathaus", es wurde 1711-13 als Wohnhaus
errichtet. In dem Gebäude war
lange
Zeit die Verwaltung für den Amtsbezirk und den späteren Landkreis Vechta
untergebracht, im Zeitraum von 1957 bis 1999 war es Rathaus der Stadt
Vechta...nun es geht langsam zurück zum Wohnmobil...dort trinken wir unseren Cappuccino, denn keiner wollte uns mit Yola reinlassen...jetzt wir relaxt...Werner und Yola genießen das ausgiebig...Toll, da sind wir morgen gut ausgeruht...
Sonntag 04.01.2026
heute Nacht sind rund 8cm Schnee runtergekommen...den Schnee findet Yola toll, unsere Fahrt führt uns durch winterliche Landschaften ...zu unserem nächsten Ziel...die "Meyerwerft in Papenburg"...sie wollen wir uns heute anschauen, im Besucherzentrum fangen wir an... hier wird alles was die Werft betrifft erläutertlos gehts...in Filmen wird über die Geschichte der Meyerwerft seit 1795 berichtet...es gibt viel zusehen...Werner erinnert sich gerne an die Zeit im Jahr 2001, denn da war er für
seine Firma zuständig, was Krane und den Transport der Stahlteile betrifft...für den Bau des größten, "überdachten Trockendock" weltweit....die Schiffsschraube hat einen Durchmesser von 5.50 m...wieder am Wohnmobil begrüßt uns Yola schon durchs Fenster,
sie mußte über 2 Stunden auf uns warten...
bei einem Cappuccino erinnern wir uns an den Sept.2015 ....da haben wir die Überführung der "Norwegian Escape" auf der Ems erlebt...
heute bleiben wir über Nacht hier und machen es uns im warmen Womo gemütlich...morgen schaun wir uns dann die Stadt Papenburg an...
Montag 05.01.2026
von der Meyerwerft nach "Papenburg" im Emsland sind es nur vier Kilometer,
schon 1250 ließ der Bischof von Münster die "Wasserburg Papenborch" errichten,
der Name der Stadt geht auf diese zurück...kaum auf dem Wohnmobilstellplatz mitten in der Altstadt angekommen,
schaun wir uns die Stadt an...
das "Venedig des Nordens", ist bekannt für seine
Schiffe und das weitläufuge Kanalnetz, das ursprünglich zur Entwässerung und für den Torf-Transport diente
und heute das Wahrzeichen der Stadt ist...das "Papenburger Rathaus" von 1913...
das größte und bekannteste Schiff direkt am Rathaus in Papenburg ist die
historische Brigg "Friederike von Papenburg", eine Segelbrigg aus
dem 19. Jahrhundert - ein Wahrzeichen und Museumsschiff der Stadt....
die "Kirche St.Antonius" steht seit 1875 hier...mit ihren schönen Innenschiff...bei einem Cappuccino und ein Stück Kuchen wärmen wir uns im Cafe auf...und gehen anschließend am Kanal mit den Museumsschiffen zurück zum Wohnmobil...später, als langsam dunkel wird, gehen wir nochmals in die Stadt...und schaun uns die schöne Beleuchtung am Kanal an...herrlich - die Meyermühle bei Nacht...wieder viel gesehen heute, mal sehen wo wir morgen landen...
Dienstag 06.01.2026
bei Schneetreiben sind wir unterwegs nach "Bad Bentheim"...dort angekommen macht Werner das Mittagsessen, die hungrige Gerlinde und Yola... fragen Werner wie lange denn das noch dauert...Nachmittags schaun wir uns die "Burg Bentheim" aus dem 11.Jahrhundert an...zuerst kommen wir zum "alten Rathaus" und dem "alten Museum"...anschließend sehen wir das "Bismarkdenkmal" von 1901...jetzt gehen wir zur "Höhenburg Bentheim" hoch, sie entstand um das Jahr 1020...durchs Burgtor geht es ...in den Schlosshof...Gerlinde gefallen die großen Kerzen ...ein Blick von der Burg auf Bad Bentheim...wir schaun uns etwas um, leider ist die Burg nur am Wochenende zu besichtigen...der "Kuhlkerl" - dieses Denkmal soll an die Arbeiter erinnern,
die in den Kuhlen den Bentheimer "Sandstein" brachen...die Stadt ist wie leergefegt...aber ein offenes Cafe haben wir doch noch gefunden,
dort lassen wir uns den Cappuccino schmecken....hinter diesen urigen Bäume...steht seit 1694 die "Reformierte Kirche Bad Bentheim" ...an der Burg vorbei gehen wir zurück...wir beide vor dem "Teufelsohrkissen", mit dem hat
die Sage von der Entstehung der Burg Bentheim zu tun...mit einem schönen Blick auf die alten Gemäuer...relaxen wir in den Abend hinein...






































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